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INSIDE DFI #17

INSIDE DFI #17

INSIDE DFI // ONCE ASKED QUESTIONS // STEFANIA LEBEDEV // 5. SEMESTER
Stefania ist immer in Bewegung, wenn nicht auf dem Bildschirm, dann in ihrer Umgebung, um neue Ideen aufzutun. Mit einem Bein schon mitten im Job und mit dem anderen noch in den Abschlussvorbereitungen, macht sie sich bereit für ein Leben nach der DFI!
Heute stellt sie sich, erst einmal im Interview vor.
Stell dich doch einfach mal kurz vor: wer bist du, was hat dich zur DFI
gebracht und in welchem Semester bist du jetzt?

Moin, ich bin Steffi. Ich komme jetzt ins 6. Semester und bin angehende Motion Designerin.
Die DFI hat mir einen Kumpel vorgestellt, der selbst vor Jahren dort sein Abschluss gemacht hat. Er zeigte mir eine neue Art von Ausbildung, in der ich nicht nur endlich freidenkend sein darf, sondern auch meine Kreativität mit einbringen kann bzw. muss.

Du arbeitest nebenher beim NDR. Weil wir alle nur noch Netflix gucken, wissen wir gar nicht, was die so machen 😂. Also, was macht der NDR alles und noch wichtiger, was machst du da?

Also der NDR oder die Tagesschau besteht ja nicht nur aus einem Moderator, der vor der Kamera steht. Beschränken wir uns nur auf’s Bewegtbild, haben wir die Redaktion, Grafiker, Beitragssprecher, Schnitt und Teamleiter sowie den Motion Designer uvm.

Mein Tag startet damit, dass einer aus der Redaktion zu mir kommt und eine Bestellung für einen Beitrag aufgibt. Hierbei erzählt er oder sie mir grob, um was es sich thematisch handelt und was der-/diejenige sich visuell vorgestellt hat (manchmal sogar mit einem fertigen Storyboard!)

Dann suche ich mir die passenden Medienrohstoffe, wie Bild und Ton, für den Beitrag aus und setze diese in Bewegung. Die Kunst hierbei ist es, ein Animationstempo für die Zuschauer zu schaffen, welches es ermöglicht, problemlos den dargestellten Informationen zu folgen.
Hierbei helfen mir außerdem die Kollegen, indem sie Kritik zur Arbeit abgeben, um so Flüchtigkeitsfehler und falsche Interpretationen zu vermeiden.
Erst wenn alle zufrieden sind, wird der Beitrag runter gesendet zum Schnitt, wo der Sprecher auf seinen Einsatz wartet und wird dann entweder als Internetpost genutzt oder im Fernsehen ausgestrahlt.

Außerdem bin ich hier, während meiner doch noch recht kurzen Zeit, schon viel selbstsicherer geworden und habe gelernt zufrieden zu sein mit dem was ich so mache.

Ist/wird Bewegtbild eine Zukunftsoption für dich sein?

Eine weise Dozentin in der DFI sagte uns mal „Finde einen Job der dir Spaß macht und du musst nie wieder arbeiten“.
Motion Design ist auf jeden Fall einer der wenigen Kurse wo ich freiwillig die ganze Nacht durcharbeite und tatsächlich auch Spaß dabei habe.
Wohin es mich genau verschlägt, werde ich nie zu 100% wissen, aber ich bin mir sehr sicher, dass ich in diesem Teilbereich meinen zukünftigen Berufszweig gefunden habe.

Wie legst du deine Schwerpunkte bei der Kurswahl im Hauptsemester?

Na auf jeden Fall alles was mit Animation und Kreativität zu tun hat!
Motion Design und Cinema4D sind dann natürlich ein Muss, weil es nicht nur Training sondern auch Futter für mein Portfolio ist.
Genauso wähle ich aber auch gerne Kurse, wo ich meine Kreativität trainiere und Konzepte erstelle. Sei es Game Design oder das Querdenken in Werbekonzepte/Goldideen.

Wo trefft man dich, wenn du nicht in der DFI oder dem NDR bist?

Meistens Zuhause vor dem PC am Lernen oder Gestalten. Wenn ich mal Abwechslung brauche, dann unternehme ich spontan was mit Freunden oder gehe mit der Familie wandern. Und wenn ich wieder eine Phase habe, wo gar nichts richtig klappt, dann lenke ich mich ab, indem ich z.b. planlos durch die Stadt laufe und schaue wohin mich die Füße tragen. So entdecke ich auch jedes Mal was Neues und finde Inspiration.

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// Fotos by Tim Schulz